Fortbildungen
Alle Fortbildungsangebote finden Sie auf dem Schulportal
Pilotprojekt Zeugen der Zeitzeugen
Aktiv-Tage gegen Antisemitismus an Schulen
Beginn:
01.10.2026, 18.00Uhr
Ende:
04.05.2027, 12.00Uhr
Dauer: jeweils 4h pro Bildungseinheit
Veranstaltungsort: online
Kosten: kostenfrei
Veranstalter: Zeugen der Zeitzeugen e.V.
Ziel des Projekts ist es, Lehrkräfte zu befähigen, Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und Schülerinnen und Schülern fundiertes Wissen zu den vier Bildungseinheiten Schoah, Antisemitismus, Israel/Nahost und Judentum zu vermitteln, um Vorurteilen entgegenzuwirken und Demokratie und jüdisches Leben in Deutschland zu stärken.
Jedes Modul besteht aus einer Online-Fortbildung für Lehrkräfte, die fachliche Grundlagen und didaktische Impulse vermittelt. Im Anschluss findet eine Online-Bildungsveranstaltung für Schulklassen statt, sodass Lehrkräfte das jeweilige Thema gut vorbereitet im Unterricht begleiten können.
Bildungseinheit 1 – Schoah
• Fortbildung der Lehrkräfte: Donnerstag, 01.10.2026 von 18 – 20 Uhr
• Bildungsangebot für Schulklassen: Dienstag, 03.11.2026 von 10 – 12 Uhr
Bildungseinheit 2 – Antisemitismus
• Fortbildung der Lehrkräfte: Donnerstag, 26.11.2026 von 18 – 20 Uhr
• Bildungsangebot für Schulklassen: Dienstag, 19.01.2027 von 10 – 12 Uhr
Bildungseinheit 3 – Israel/Nahost
• Fortbildung der Lehrkräfte: Donnerstag, 25.02.2027 von 18 – 20 Uhr
• Bildungsangebot für Schulklassen: Dienstag, 16.03.2027 von 10 – 12 Uhr
Bildungseinheit 4 – Judentum
• Fortbildung der Lehrkräfte: Donnerstag, 15.04.2027 von 18 – 20 Uhr
• Bildungsangebot für Schulklassen: Dienstag, 04.05.2027 von 10 – 12 Uhr
Eine Teilnahme am Pilotprojekt ist nach vorheriger Anmeldung bis zum 30. September 2026 über das Online-Formular unter www.zdz-aktiv-tage.de möglich.
Fachtag Antisemitismus im Netz
Fachtag zu den Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
EXTP00751
Beginn:
26.11.2026, 9.30Uhr
Ende:
26.11.2026, 16.30Uhr
Dauer: 7h
Veranstaltungsort:
Leipzig, Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14
04105 Leipzig
Kosten: kostenfrei
Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Im Rahmen der Aktionstage Netzpolitik und Demokratie der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung und im Rahmen des Tacheles-Jahrs der jüdischen Kultur in Sachsen veranstalten die beteiligten Institutionen eine Tagung, die sich mit dem Thema Antisemitismus im Netz beschäftigt. Zielgruppe der Veranstaltung sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und der Medienbildung aus Schule und Hochschule, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vertreter staatlicher Institutionen sowie ein interessiertes und engagiertes netzaffines Publikum aus der Breite der Gesellschaft.
Die Tagung soll dafür sensibilisieren, wie Antisemitismus im Netz auftritt und Teilnehmenden Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, dem Phänomen entgegenzutreten. In einem ersten Schritt befassen wir uns anhand von Studienergebnissen und Analysewerkzeugen aus der Wissenschaft mit der Verbreitung von Antisemitismus im Netz und den dahinterliegenden Logiken und Mechanismen. Daraufhin sollen in einem Podiumsgespräch die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden im Mittelpunkt stehen, die selbst in den Feldern Social Media und Digitalisierung tätig sind. Im zweiten Teil der Tagung liegt der Fokus auf erfolgreichen Umgangsweisen mit Antisemitismus im digitalen Raum. Hierzu setzen wir uns mit verschiedenen Strategien der pädagogischen Intervention und nachhaltigen Prävention aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit auseinander.
Die Anmeldung ist ab dem 17.08.2026 möglich.
Zur Webseite des Veranstalters geht es hier.
Jüdische Perspektiven
R08592: Yad Vashem im Ariowitsch Haus
Beginn:
15.02.2027, 9.30Uhr
Ende:
17.02.2026, 14.30Uhr
Dauer: 3 Tage
Veranstaltungsort: Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig) und Erinnerungsorte in und um Leipzig
Kosten: kostenfrei
Veranstalter:
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14,
04105 Leipzig
www.ariowitschhaus.de
Bereich Bildung
bildung@ariowitschhaus.de
+49 (0) 17643812274
Die dreitägige Fortbildung vermittelt den jüdischen Blick auf Holocaust und Erinnerungskultur. Sie bezieht lokale Erinnerungsorte und das Thema Antisemitismusprävention mit ein. Durch Einblicke in die pädagogische Arbeit Yad Vashems und des Ariowitsch-Hauses sowie durch Exkursionen zu Leipziger Erinnerungsorten erhalten die Teilnehmenden fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden für die Bildungsarbeit. Workshops zu biografischen Zugängen, multiperspektivischer Vermittlung, Täterschaft und Post-Shoah-Antisemitismus stärken die Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit dem Thema.
AnsichtsSachen
Pädagogischer Tag in Ihrer Schule
Beginn:
jederzeit
Ende:
jederzeit
Dauer: 8 Unterrichtseinheiten
Veranstaltungsort: In Ihrer Schule oder im Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig)
Kosten: kostenfrei
Veranstalter:
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14,
04105 Leipzig
www.ariowitschhaus.de
Bereich Bildung
bildung@ariowitschhaus.de
+49 (0) 17643812274
Im Mittelpunkt des pädagogischen Tags rund um den Kurzfilm „Ansichtssachen“ stehen, einerseits, die gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus und, andererseits, die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland.
Anhand ausgewählter Zitate aus dem Film diskutieren die Teilnehmenden Aussagen über Jüdinnen und Juden, die von vermeintlich positivem bis hin zu antisemitischem Gehalt reichen. Der Film zeigt zudem verschiedene Perspektiven auf jüdisches Leben in Deutschland und regt zur Diskussion über Wahrnehmung, Normalität und Grenzverschiebungen an.
Ziel des Pädagogischen Tags ist es, ein vertieftes Verständnis für die Komplexität von Antisemitismus zu entwickeln, die Teilnehmenden im Umgang mit antisemitischen Äußerungen und Vorfällen zu stärken und für die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland zu sensibiliseren.
Sofern der pädagogische Tag im Ariowitsch-Haus stattfindet ist optional im Anschluss an die Fortbildung eine Führung durch die Leipziger Synagoge möglich.
Antisemitismus erkennen, benennen, handeln
Pädagogischer Tag in Ihrer Schule
Beginn:
jederzeit
Ende:
jederzeit
Dauer: 8 Unterrichtseinheiten
Veranstaltungsort: In Ihrer Schule oder im Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig)
Kosten: kostenfrei
Veranstalter:
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14,
04105 Leipzig
www.ariowitschhaus.de
Bereich Bildung
bildung@ariowitschhaus.de
+49 (0) 17643812274
Antisemitismus zeigt sich heute in vielen Erscheinungsformen – von offenem Hass bis hin zu subtilen, teils schwer erkennbaren Äußerungen im Schulalltag. Der Fachtag gibt pädagogischen Fachkräften aller Schulformen und Fachrichtungen eine fundierte Einführung zum Phänomen des Antisemitismus und bietet praktische Hilfestellungen zum Umngang mit antisemitischen Vorfällen.
Ziel des Fortbildungstags ist es, pädagogische Fachkräfte für Antisemitismus zu sensibilisieren und sie darin zu stärken ihm entgegenzutreten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung konkreter Handlungsoptionen für den schulischen Kontext – sowohl in unterrichtlichen Situationen als auch im Kollegium oder in der Elternarbeit.
Der Fortbildungstag wird durch interaktive Methoden und Fallbeispiele aus dem pädagogischen Alltag praxisnah und zielgruppengerecht aufbereitet. Ergänzend zur thematischen Einführung können je nach Interessenlage der Teilnehmenden Vertiefungsworkshops belegt werden – etwa zu Verschwörungsdenken oder israelbezogenem Antisemitismus.
Sofern der pädagogische Tag im Ariowitsch-Haus stattfindet ist optional im Anschluss an die Fortbildung eine Führung durch die Leipziger Synagoge möglich.
Antisemitismuskritische Module für die (Religions-)Pädagogische Praxis
Das gesamte Material wurde von dem Projekt „DisKursLab – Labor für antisemitismuskritische und rassismuskritische Bildung und Praxis“ der Evangelischen Akademie zu Berlin in einem mehrjährigen Prozess in gemeinsamer Arbeit mit Lehrkräften und Schüler*innen entwickelt.
Ziel ist es, Werkzeuge und Perspektiven zu vermitteln, die befähigen, antisemitische Narrative zu erkennen, zu hinterfragen und konstruktive Gegenerzählungen zu entwickeln – sei es im Unterricht, in Workshops oder im Alltag.
Unsere Module beleuchten zentrale Fragen: Wie entstehen antisemitische Narrative? Welche Rolle spielen Verschwörungserzählungen? Wie prägen christliche Bilder und Selbstverständnisse antisemitische Erzählungen? Was spielt eigentlich Judas für eine Rolle? Welche Funktion kann Antisemitismus haben? Und noch viele mehr. Mit innovativen Methoden, digitalen Elementen und historischen wie biblischen Bezügen schaffen wir Räume für Reflexion und Handeln von Multiplikator*innen in der (religionspädagogischen) Bildungsarbeit und liefern Material und Entwürfe für konkrete Bildungseinheiten.
Gemeinsam hinterfragen wir gewaltvolle Bilder, schaffen neue Erzählungen und stärken antisemitismuskritische Perspektiven. Dieses Material möchte dazu beitragen Antisemitismus und vor allem seine christlichen Signaturen zu verstehen und damit auch gegenwärtigen Antisemitismus bekämpfen.