Fortbildungen
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Fachtagung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulsozialarbeiter
EXTP00754: Handlungssicherheit stärken - Antisemitismus wirksam begegnen.
Beginn:
14.09.2026, 14.00Uhr
Ende:
14.09.2026, 17.00Uhr
Dauer: 3 Stunden
Veranstaltungsort: Gemeindezentrum der
Jüdischen Gemeinde zu Dresden
Hasenberg 1, Dresden
Kosten: kostenfrei
Veranstalter: Jüdische Gemeinde zu Dresden mit freundlicher Unterstützung des SMK
Antisemitische Vorfälle gehören zunehmend zum Schulalltag. Sie reichen von offenen Anfeindungen über israelbezogenen und verschwörungsideologischen Antisemitismus bis hin zu subtilen Formen der Ausgrenzung. Viele Situationen bewegen sich unterhalb der Strafbarkeitsgrenze – und verlangen dennoch ein klares, pädagogisch fundiertes Handeln.
Wie können Schulen Betroffene wirksam schützen? Wie gelingt es, antisemitischen Äußerungen professionell zu begegnen und zugleich ein demokratisches, respektvolles Schulklima zu stärken?
Diesen Fragen widmet sich die Fachtagung »Handlungssicherheit stärken – Antisemitismus wirksam begegnen.« Sie richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten, Schulleitungen, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie weitere pädagogische Fachkräfte in Sachsen. Dazu laden die Jüdische Gemeinde zu Dresden und der Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden am 14. September, von 14 bis 17 Uhr, in das Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde (Hasenberg 1, Dresden) ein. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus unterstützt diese Veranstaltung.
Freuen Sie sich auf hochkarätige Fachimpulse und den Austausch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Beratung, Schule und Verwaltung.
Neben aktuellen fachlichen Erkenntnissen erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen für den schulischen Alltag und lernen Beratungs- und Unterstützungsangebote kennen. Die Veranstaltung bietet zudem Raum für Vernetzung und Erfahrungsaustausch.
Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online per Videolink möglich. Die Veranstaltung ist unter der Nummer EXTP00754 im Fortbildungskatalog eingestellt.
Besondere Einladung
Im Anschluss an die Fachtagung sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich zum Synagogenfest anlässlich des Wiedereinzugs der Jüdischen Gemeinde zu Dresden in Synagoge und Gemeindezentrum am Hasenberg sowie zum Empfang anlässlich »100 Jahre Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden« eingeladen.
Jüdische Perspektiven
R08592: Yad Vashem im Ariowitsch Haus
Beginn:
15.02.2027, 9.30Uhr
Ende:
17.02.2026, 14.30Uhr
Dauer: 3 Tage
Veranstaltungsort: Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig) und Erinnerungsorte in und um Leipzig
Kosten: kostenfrei
Veranstalter:
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14,
04105 Leipzig
www.ariowitschhaus.de
Bereich Bildung
bildung@ariowitschhaus.de
+49 (0) 17643812274
Die dreitägige Fortbildung vermittelt den jüdischen Blick auf Holocaust und Erinnerungskultur. Sie bezieht lokale Erinnerungsorte und das Thema Antisemitismusprävention mit ein. Durch Einblicke in die pädagogische Arbeit Yad Vashems und des Ariowitsch-Hauses sowie durch Exkursionen zu Leipziger Erinnerungsorten erhalten die Teilnehmenden fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden für die Bildungsarbeit. Workshops zu biografischen Zugängen, multiperspektivischer Vermittlung, Täterschaft und Post-Shoah-Antisemitismus stärken die Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit dem Thema.
AnsichtsSachen
Pädagogischer Tag in Ihrer Schule
Beginn:
jederzeit
Ende:
jederzeit
Dauer: 8 Unterrichtseinheiten
Veranstaltungsort: In Ihrer Schule oder im Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig)
Kosten: kostenfrei
Veranstalter:
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14,
04105 Leipzig
www.ariowitschhaus.de
Bereich Bildung
bildung@ariowitschhaus.de
+49 (0) 17643812274
Im Mittelpunkt des pädagogischen Tags rund um den Kurzfilm „Ansichtssachen“ stehen, einerseits, die gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus und, andererseits, die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland.
Anhand ausgewählter Zitate aus dem Film diskutieren die Teilnehmenden Aussagen über Jüdinnen und Juden, die von vermeintlich positivem bis hin zu antisemitischem Gehalt reichen. Der Film zeigt zudem verschiedene Perspektiven auf jüdisches Leben in Deutschland und regt zur Diskussion über Wahrnehmung, Normalität und Grenzverschiebungen an.
Ziel des Pädagogischen Tags ist es, ein vertieftes Verständnis für die Komplexität von Antisemitismus zu entwickeln, die Teilnehmenden im Umgang mit antisemitischen Äußerungen und Vorfällen zu stärken und für die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland zu sensibiliseren.
Sofern der pädagogische Tag im Ariowitsch-Haus stattfindet ist optional im Anschluss an die Fortbildung eine Führung durch die Leipziger Synagoge möglich.
Antisemitismus erkennen, benennen, handeln
Pädagogischer Tag in Ihrer Schule
Beginn:
jederzeit
Ende:
jederzeit
Dauer: 8 Unterrichtseinheiten
Veranstaltungsort: In Ihrer Schule oder im Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig)
Kosten: kostenfrei
Veranstalter:
Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.
Hinrichsenstraße 14,
04105 Leipzig
www.ariowitschhaus.de
Bereich Bildung
bildung@ariowitschhaus.de
+49 (0) 17643812274
Antisemitismus zeigt sich heute in vielen Erscheinungsformen – von offenem Hass bis hin zu subtilen, teils schwer erkennbaren Äußerungen im Schulalltag. Der Fachtag gibt pädagogischen Fachkräften aller Schulformen und Fachrichtungen eine fundierte Einführung zum Phänomen des Antisemitismus und bietet praktische Hilfestellungen zum Umngang mit antisemitischen Vorfällen.
Ziel des Fortbildungstags ist es, pädagogische Fachkräfte für Antisemitismus zu sensibilisieren und sie darin zu stärken ihm entgegenzutreten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung konkreter Handlungsoptionen für den schulischen Kontext – sowohl in unterrichtlichen Situationen als auch im Kollegium oder in der Elternarbeit.
Der Fortbildungstag wird durch interaktive Methoden und Fallbeispiele aus dem pädagogischen Alltag praxisnah und zielgruppengerecht aufbereitet. Ergänzend zur thematischen Einführung können je nach Interessenlage der Teilnehmenden Vertiefungsworkshops belegt werden – etwa zu Verschwörungsdenken oder israelbezogenem Antisemitismus.
Sofern der pädagogische Tag im Ariowitsch-Haus stattfindet ist optional im Anschluss an die Fortbildung eine Führung durch die Leipziger Synagoge möglich.
Antisemitismuskritische Module für die (Religions-)Pädagogische Praxis
Das gesamte Material wurde von dem Projekt „DisKursLab – Labor für antisemitismuskritische und rassismuskritische Bildung und Praxis“ der Evangelischen Akademie zu Berlin in einem mehrjährigen Prozess in gemeinsamer Arbeit mit Lehrkräften und Schüler*innen entwickelt.
Ziel ist es, Werkzeuge und Perspektiven zu vermitteln, die befähigen, antisemitische Narrative zu erkennen, zu hinterfragen und konstruktive Gegenerzählungen zu entwickeln – sei es im Unterricht, in Workshops oder im Alltag.
Unsere Module beleuchten zentrale Fragen: Wie entstehen antisemitische Narrative? Welche Rolle spielen Verschwörungserzählungen? Wie prägen christliche Bilder und Selbstverständnisse antisemitische Erzählungen? Was spielt eigentlich Judas für eine Rolle? Welche Funktion kann Antisemitismus haben? Und noch viele mehr. Mit innovativen Methoden, digitalen Elementen und historischen wie biblischen Bezügen schaffen wir Räume für Reflexion und Handeln von Multiplikator*innen in der (religionspädagogischen) Bildungsarbeit und liefern Material und Entwürfe für konkrete Bildungseinheiten.
Gemeinsam hinterfragen wir gewaltvolle Bilder, schaffen neue Erzählungen und stärken antisemitismuskritische Perspektiven. Dieses Material möchte dazu beitragen Antisemitismus und vor allem seine christlichen Signaturen zu verstehen und damit auch gegenwärtigen Antisemitismus bekämpfen.