Lernorte des Erinnerns
Lernorte in Sachsen
04 Ehemaliges Konzentrationslager Sachsenburg
Der Ort mit seinen erhaltenen Gebäuden und den ehemaligen Arrestzellen erinnert an das frühe Konzentrationslager Sachsenburg (1933-1937), in dem über 7.000 Menschen, darunter vor allem politische Gegner/innen des Nationalsozialismus, eingesperrt wurden.
33 Stadtrundgang "Döbeln im Nationalsozialismus"
Das historisch-politische Bildungsprojekt AG Geschichte des Treibhaus e. V. hat zum Ziel, die Geschichte der Stadt Döbeln in der Zeit von etwa 1923 bis 1947 zu erforschen und aufzuarbeiten.
42 Erinnerungsort Flößberg
In Flößberg existierte 1944–45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Insgesamt durchliefen 1.900 Häftlinge dieses Lager. Der Ort ist mit 235 Opfern einer der Hauptschauplätze von NS-Verbrechen im Landkreis Leipzig. Die Opfer waren überwiegend jüdischen Glaubens.
16 Johannisfriedhof Dresden
Der Johannisfriedhof ist die zweitgrößte Begräbnisstätte für die Toten der Luftangriffe auf Dresden. Daneben gibt es Grabstätten und Gedenkorte für weitere Opfergruppen, unter anderem Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, NS-Justizopfer sowie Kriegstote aus beiden Weltkriegen.
41 Ehemaliges Konzentrationslager Burg Hohnstein
1924 wurde die Burg Hohnstein unter der Leitung von Konrad Hahnewald zur Jugendburg, einer der größten Jugendherbergen in Deutschland. 1933 wurde die Burg von SA und SS besetzt und als frühes Konzentrationslager genutzt. Insgesamt sollen hier bis August 1934 5000 Häftlinge inhaftiert worden sein.
48 Kulturforum Görlitzer Synagoge
Die neue Synagoge ist heute die wichtigste Hinterlassenschaft der jüdischen Geschichte von Görlitz.
Mit diesem Gebäude verbindet sich der soziale und wirtschaftliche Aufstieg der jüdischen Minderheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.