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Lernorte des Erinnerns und Gedenkens

Die "Landesservicestelle Lernorte des Erinnerns und Gedenkens" ist ein bei der Dresdner Brücke|Most-Stiftung ansässiges Projekt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Stärkung der politisch-historischen Bildung.
Neben der Beratung und Begleitung schulischer Lerngruppen, die spezifische sächsische, deutsche oder europäische Erinnerungs- und Gedenkorte besuchen wollen, gibt es auch ein sachsenweites Kostenerstattungsverfahren für das niedrigschwellige Erreichen sächsischer Erinnerungs- und Gedenkorte, die sich schwerpunktmäßig mit historischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts, insbesondere mit den Formen der Gewaltherrschaft, auseinandersetzen und zielgruppenspezifische pädagogische Angebote vorhalten.

 

Die Landesservicestelle unterstützt angemeldete Lernortfahrten mit max. 500 € für Programm- und Fahrtkosten. Das Kostenerstattungsverfahren finden Sie auf dieser Seite erklärt. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an sächsische Schulen und gilt übrigens auch für einige Lernorte, die bis zu 10 Kilometer außerhalb Sachsens liegen.

Wenn Sie dem Link folgen, gelangen Sie zu einer Karte mit allen Lernorten. Über das Auswahlmenü in der linken Leiste können Sie filtern und gelangen so zu den jeweiligen Lernorten mit Einblicken und Kontaktinformationen. Nutzen Sie für das Themenfeld "Antisemitismus" die Schwerpunkte „Holocaust“ und „Judenverfolgung vor 1933“ für die Filtersuche. 

Übersicht aller Lernorte

Beispiele für Lernorte des Erinnerns und Gedenkens:

02 Ständige Ausstellung im Alten Rathaus Leipzig

Im Rahmen des Bildungsangebotes können neben einer Führung durch die Dauerausstellung u.a. auch individuell angepasst, Themenführungen, Vermittlungsmodule und Projekttage durchgeführt werden.

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16 Johannisfriedhof Dresden

Der Johannisfriedhof ist die zweitgrößte Begräbnisstätte für die Toten der Luftangriffe auf Dresden. Daneben gibt es Grabstätten und Gedenkorte für weitere Opfergruppen, unter anderem Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, NS-Justizopfer sowie Kriegstote aus beiden Weltkriegen.

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26 Schulmuseum Leipzig

Das Schulmuseum, außerschulischer Lernort der Stadt Leipzig, bietet Ausstellungen, Workshops, interaktive Rollenspiele, Filme und Projekte mit den Themenschwerpunkten Kindheit, Schule und Jugend in Nationalsozialismus und DDR für jede Schulform an.

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42 Erinnerungsort Flößberg

In Flößberg existierte 1944–45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Insgesamt durchliefen 1.900 Häftlinge dieses Lager. Der Ort ist mit 235 Opfern einer der Hauptschauplätze von NS-Verbrechen im Landkreis Leipzig. Die Opfer waren überwiegend jüdischen Glaubens.

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43 Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin erinnert an mehr als 10.000 Menschen, die in den Konzentrationslagern im Schloss Lichtenburg inhaftiert waren.

Zu den pädagogischen Angeboten der Gedenkstätte gehören unter anderem Führungen, Projekttage, [...] sowie freie Workshop-Formate [für die Klassen 4-6], die individuell nach Absprache zusammengestellt werden können. 

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05 Erich-Zeigner-Haus

Der Verein bietet im Rahmen seiner Bildungsarbeit „Stolperstein-“ und „Stille Helden“-Projekte und Workshops zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus sowie deren Präventionsmöglichkeiten und zur politischen Dimension von Erinnerungskultur an.

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23 Museum Bautzen

Das Museum Bautzen behandelt u. a. im Rahmen seiner Dauerausstellung das jüdische Leben in Bautzen im Kaiserreich und der Weimarer Republik, Schicksale Bautzener Jüdinnen und Juden zwischen 1933 und 1945 sowie einführend die jüdische Religion.

Zu den museumspädagogischen Angeboten gehören u.a. thematische Spezialführungen sowie klassenspezifische Projekttage.

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33 Stadtrundgang "Döbeln im Nationalsozialismus"

Das historisch-politische Bildungsprojekt AG Geschichte des Treibhaus e. V. hat zum Ziel, die Geschichte der Stadt Döbeln in der Zeit von etwa 1923 bis 1947 zu erforschen und aufzuarbeiten.

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41 Ehemaliges Konzentrationslager Burg Hohnstein

1924 wurde die Burg Hohnstein unter der Leitung von Konrad Hahnewald zur Jugendburg, einer der größten Jugendherbergen in Deutschland. 1933 wurde die Burg von SA und SS besetzt und als frühes Konzentrationslager genutzt. Insgesamt sollen hier bis August 1934 5000 Häftlinge inhaftiert worden sein.

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48 Kulturforum Görlitzer Synagoge

Die neue Synagoge ist heute die wichtigste Hinterlassenschaft der jüdischen Geschichte von Görlitz.
Mit diesem Gebäude verbindet sich der soziale und wirtschaftliche Aufstieg der jüdischen Minderheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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