Das Kreuz mit der Geschichte
Mit diesen Übungen kann ein wesentlicher Unterschied zwischen Antisemitismus und Rassismus verdeutlicht werden: Ein zentraler Bestandteil des Antisemitismus ist die wahnhafte Erhöhung von Jüdinnen:Juden zu Protagonist*innen einer vermeintlichen Weltverschwörung, während Rassismus über die Erniedrigung der „Anderen“ zwecks eigener Aufwertung funktioniert.
Bereitgestellt von BildungsBausteine e.V.
Schulart
Oberschule, Gymnasium, Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium
Klassenstufe
Allgemein, 9.-10. Klasse, 11.-12. Klasse, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
Thema
Antisemitismus
Dauer: 2 UE
Lehrplananbindung:
Nein
Ziele
- Die Teilnehmer*innen lernen die geschichtlichen Ursprünge zentraler antisemitischer und rassistischer Stereotype kennen.
- Ihnen wird bewusst, dass diese Stereotype Projektionen sind, die von der (christlichen) Dominanzgesellschaft zur Konstruktion von Feindbildern benutzt werden.
- Die Teilnehmenden arbeiten heraus, was rassistische und antisemitische Feindbilder bis heute attraktiv macht und welche Funktionen sie für diejenigen erfüllen, die sie verbreiten.
- Die Teilnehmer*innen werden in die Lage versetzt, aktualisierte Varianten der Stereotype und Feindbilder in heutigen Debatten zu erkennen und sie als antisemitisch und rassistisch zu dekonstruieren.
Weiterführende Informationen
Zur vollständigen HandreichungMit folgendem Material kann weitergearbeitet werden:
Materialien
Das Kreuz mit der Geschichte (.pdf)