#stolenmemory
Schmuck, Erinnerungsfotos, Papiere – die Nazis nahmen ihren Opfern bei der Inhaftierung im Konzentrationslager die persönlichen Sachen ab. Die Arolsen Archives, das weltweit umfassendste Archiv über NS-Verfolgte, verwahren noch einige Tausend dieser Gegenstände – die sogenannten Effekten. Hinzu kommen Nachlässe einiger Hundert Zwangsarbeiter*innen, die in Nazideutschland ihr Leben verloren. Im Rahmen der Kampagne #StolenMemory suchen wir die Familien der Opfer und geben diese Gegenstände zurück!
Anhand der Effekten und historischer Dokumente aus den Arolsen Archives werden das Leben und die Schicksale einzelner Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung greifbar. Es bieten sich spannende Möglichkeiten für ein forschendes Lernen in der Schule wie in außerschulischen Projekten.
Das Bildungsmaterial zu #StolenMemory besteht aus drei aufeinander aufbauenden Lerneinheiten: In Kombination mit dem Einstieg kann je eine Lerneinheit in einer Unterrichtsstunde oder können alle drei Lerneinheiten für einen Projekttag genutzt werden. Das Material kann zur Vorbereitung eines Ausstellungsbesuchs dienen, aber auch unabhängig hiervon genutzt werden.