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„Dora Feigenbaum“ – Ein jüdisches Kinderbuch aus Leipzig

31.07.2026
Buchempfehlung

© Capa-Haus

Das Kinderbuch „Dora Feigenbaum“ erzählt die Geschichte der achtjährigen Dora, einem jüdischen Mädchen in Leipzig. Es greift die Themen gegenwärtiges jüdisches Leben und Antisemitismus altersgerecht für Kinder im Grundschulalter auf.

Wegen der neuen Arbeitsstelle ihres Vaters zieht Doras Familie von Tel Aviv nach Leipzig. Obwohl sie ihr altes Leben vermisst, fühlt sie sich schnell wohl – bis ihre jüdisch-orthodoxen Verwandten sie an ihrem achten Geburtstag von der Schule abholen. Plötzlich wird sie von einigen Mitschülerinnen und Mitschülern ausgegrenzt und verletzt. Was ist passiert? Wie geht Dora damit um? Und wer steht ihr zur Seite? „Dora Feigenbaum“ erzählt von einem ganz normalen Kinderalltag, der unerwartet durch antisemitische Vorurteile aus dem Gleichgewicht gerät, und macht Mut, Ausgrenzung mit Offenheit, Solidarität und Zivilcourage zu begegnen.

Das Buch bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Deutsch-, Sach-, Religions- und Ethikunterricht. Es vermittelt einen alltagsnahen Einblick in jüdisches Leben, baut stereotype Vorstellungen ab und regt Gespräche über Vorurteile, Ausgrenzung und einen respektvollen Umgang miteinander an. Auch Themen wie Umzug, Zugehörigkeit, Familie und kulturelle Vielfalt laden dazu ein, eigene Erfahrungen einzubringen.

„Dora Feigenbaum“ wurde von der in Leipzig lebenden Autorin Nora Düwell geschrieben und von Anton Koval sowie David Limperska illustriert. Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Erhältlich beim Verlag Hentrich&Hentrich 

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